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Vorwort von

 
 

Pfarrer Michael Mascherbauer

 
 

Pfarrer der Pfarre Ansfelden

 
     
 

 
     
 

"Singt dem Herrn ein neues Lied, niemand soll's euch wehren!"

Der Beginn dieses schönen Kirchenliedes (GL 268) ist eine Einladung an alle, die die Gabe des Singens mitbekommen haben - vor allem aber ist er eine Einladung zum gemeinsamen Singen. In der Chorgemeinschaft wird dies in besonderer Weise gepflegt. Ein Kirchenchor ist eine zielgerichtete Form des Zusammensingens und -musizierens, dessen Aufgabe es in erster Linie sein soll, die Gottesdienste und kirchlichen Festlichkeiten feierlich und würdig musikalisch zu gestalten.

Ansfelden hat schon lange Kirchenchortradition, was aus verschiedenen Aufzeichnungen hervorgeht. Durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges wurde diese unterbrochen. Johannes Paulmair war es, der vor 50 Jahren - neben anderen Aktivitäten in der Katholischen Jugend auch - mit einem Jugendchor begann, aus dem sich dann der Kirchenchor neu entwickeln konnte.

Eine große Portion aus Idealismus, Ausdauer und Verläßlichkeit ist die entscheidende Voraussetzung und das Tragende für einen Chor als Gemeinschaft von Sängerinnen und Sängern, aber auch für den Chorleiter oder die Chorleiterin. Viel Zeit und Geduld steckte in der wöchentlichen Probearbeit, bis es zu einer schönen und gelungenen Aufführung kommen kann.

Als Pfarrer der Pfarre Ansfelden möchte ich im Namen der ganzen Gottesdienstgemeinde dem Anton Bruckner-Kirchenchor unter der Leitung von Dir. Christian Heitz aufrichtig danken für das unermüdliche Engagement für die Kirchenmusik und zum heurigen "Goldenen Jubiläum" meine herzlichen Glück- und Segenswünsche ausdrücken.

"OAMDG" (Omnia ad maiorem Dei gloriam) - Alles zur größeren Ehre Gottes -, so hat Anton Bruckner, der Musikant Gottes, gerne unter seine Werke geschrieben und seine 9. Symphonie hat er "An den lieben Gott" gewidmet. So soll auch Euer Singen im Kirchenchor zuerst der Ehre Gottes und der Heilung der Gläubigen gelten (Liturgiedekret) und nicht eitle Selbstdarstellung sein. Darum möchte ich alle Sangesfreudigen einladen und zum Mitsingen im Anton Bruckner-Kirchenchor ermutigen - mit dem letzten Satz des erwähnten Kirchenliedes:

"Singt dem Herrn ein neues Lied, laßt es hell erklingen!"