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Die Instrumentalmusik

 
 

im Kirchenchor Ansfelden ab 1946

 
     
 

 
     
 

Mit der kontinuierlichen Aufbauarbeit unter den Leitern Burri und Mayr kam es nach dem Zweiten Weltkrieg auch wieder zur Instrumentalbegleitung am Kirchenchor.

Mein Einstieg in den Chor dürfte gegen Ende der vierziger Jahre (um 1947) liegen. Ich begann als Geiger und war lange Zeit der einzige in dieser Funktion. Etwas später lernte ich Heinz Futhmayr als Zweiten Geiger an. Auch wir beide waren längere Zeit die einzigen Streicher (in etwa von 1955 bis 1957).

In dieser Zeit war Hermann Holzner der Regens chori, seine Mutter, Helene Holzner, war die Organistin (bei lateinischen Ämtern). Es war auch die Zeit, in der Grete Krieger (geb. Ecklbauer) die führende Sopranistin und Stütze des Frauenchores war. Heinz Furthmayr fiel bald wieder durch sein Arztstudium aus. In diesen Jahren halfen fallweise bei den großen Ämtern einzelne Musiker der Musikkapelle Ansfelden aus. Auch Mitglieder des Landestheater-Orchesters konnten gelegentlich zur Aufführung gewonnen werden. Zwei Instrumentalisten, Karl Vihnalek, der das Horn spielte, und Herr Bauer auf der Querflöte und Klarinette, sind mir noch erinnerlich.

Das Jahr des Neuzugangs einer größeren Streichergruppe läßt sich schwer ermitteln, dürfte aber ca. um 1960 liegen. Herr Johann Bleilinger aus Ebelsberg kam mit etwa drei bis fünf Personen zum Kirchenchor und bildete zumindest im Bereich der Streicher eine wesentliche und vor allem ständige Bereicherung der Instrumentalisten. Die Streicher bestanden aus: 1. Geige, 2. Geige, zeitweise gab es auch Bratsche und/oder Cello. Die Besetzung wechselte oft. Wieder halfen Musiker der Musikkapelle Ansfelden (Blech und Holz) fallweise aus. Die Streichergruppe Ebelsberg war in der Regel auch zumeist bei den Proben anwesend (im besonderen bei Neueinstudierungen).

1990 war schließlich das Ende eines (mehr oder weniger) festen Streicherensembles zu verzeichnen, da die bis dahin Wirkenden aus Altersgründen ihre Tätigkeit einstellen mussten.

Seit dieser Zeit sind es die Chorleiter, die durch ihre vielfältigen Kontakte immer wieder versuchen, ein Ensemble aus externen Instrumentalisten zusammenzustellen und für die Aufführung zu gewinnen.

Was die Orgel betrifft, so ist der zukunftsweisende Organistenwechsel 1977 erfolgt: Frau Holzner legte die ehrenamtliche Funktion als Organistin aus Altersgründen nieder und ich wechselte von der Geige zur Orgel. Diese Funktion halte ich bis heute bei.

Bei der Aufzählung der Organisten ist zu unterscheiden zwischen

a) den hauptamtlichen Organisten (Maria Angerer von 1941 - 1959 und die längste Zeit, von 1959 bis heute, Hermann Holzner) und

b) den ehrenamtlichen Organisten (Helene Holzner, 1946 - 1977 und ich ab 1977), die nur bei Festmessen und Hochämtern (sowie bei Proben) agieren. So war Hermann Holzner durch viele Jahre zugleich Organist und Regens cori. Gleichzeitig waren aber in dieser Zeit auch Frau Holzner und ich als Organisten tätig.

Erst als Hermann Holzner 1987 sein Amt aus Gesundheitsgründen zurücklegte, entwickelte sich die Dreiteilung in Chorleitung, allgemeiner Organist (H. Holzner) und mich als Organist für lateinische Ämter.

Für die Zukunft ist zu hoffen, dass es unserer Pfarre gelingt, solide ausgebildete Organisten für einen regelmäßigen Dienst zu gewinnen.