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Geburtshaus

 
     

 
 

Das Schulhaus erhielt im Jahre 1853-54 das heutige Aussehen.

 
     
  Das ehemalige Ansfeldner Schulhaus, in dem Anton Bruckner geboren werden sollte, wurde bereits im Jahre 1600 erstmals erwähnt,1783 erhielt die Schule jene Form, in der sie Bruckner als Kind erlebte. Die Familie Bruckner war seit 1777 eng mit diesem Haus verbunden, von der Anstellung des Großvaters bis zum Tod des Vaters.
Nach der Eröffnung des neu errichteten Schulhauses 1907 war das alte Gebäude funktionslos geworden. 1968 kaufte es schließlich das Land Oberösterreich, um hier eine Gedenkstätte einzurichten, die 1971 eröffnet und 1987, zum 1200jährigen Bestehen des Ortes Ansfelden, neu gestaltet wurde.
 
     

 
     
  Das Anton-Bruckner-Museum Ansfelden wurde am 2. April 2014 eröffnet!

Am 4. September 1824 wurde Anton Bruckner um 4 Uhr 30 in der Wohnung des Schulmeisters als erstes Kind von Theresia und Anton Bruckner in Ansfelden geboren. Hier verbrachte er die ersten elf Lebensjahre seines schaffens- und ereignisreichen Lebens, um schon ab dem Jahre 1835 in Hörsching seine erste musikalische Ausbildung zu bekommen. Einzig im Jahre 1837 kehrte er kurz nach Ansfelden zurück, um den kranken Vater im Schulunterricht bis zu dessen Tod zu unterstützen. Die Authentizität des Geburtshauses bewog das Land Oberösterreich dem großen Komponisten Oberösterreichs an diesem Ort ein Museum zu widmen.

Nach umfassenden Sanierungsarbeiten kann das Anton-Bruckner-Museum im Geburtshaus in Ansfelden wieder eröffnet werden. Weltweit besteht keine museale Einrichtung, die dezidiert das Leben und Werk Anton Bruckners in seinen wesentlichen Zügen vorstellt. Im Geburtshaus des Komponisten in Ansfelden wurden von 1971 bis dato zwar viele essentielle Aspekte aus dem Leben Bruckners anschaulich dargestellt, allerdings geschah dies primär anhand von einzelnen Themenräumen. Die Vita erschloss sich anhand bestimmter thematischer Aspekte und bediente auf diese Weise primär ein Fachpublikum. Doch Anton Bruckner gilt nicht umsonst als der oberösterreichische Komponist schlechthin und gerade deshalb ist es das Ziel der neuen musealen Präsentation, auch interessierte Laien oder musikalische „Einsteiger“ anzusprechen. So sollten auch Besucherinnen und Besucher angesprochen werden, die mit den Lebensstationen Bruckners naturgemäß nicht immer vertraut sind, sondern auch die zahlreichen Schülerinnen und Schüler in Oberösterreich, die Anton Bruckner als fixen Bestandteil des Lehrplans kennen lernen sollten.

Ein dezidiertes Anliegen ist es, Musik in Form von Hörstationen in das Haus zu bringen. So besteht in jedem Raum die Möglichkeit, Musik zu hören, die allerdings nicht nur von Bruckner selbst, sondern auch von seinen Zeitgenossen oder von jenen Komponisten stammt, die ihn in seinem musikalischen Schaffen nachhaltig beeinflusst haben. Somit kann auch eine kleine akustische Musikgeschichte Oberösterreichs im 19. Jahrhundert entstehen.

Wichtig war es dem Oberösterreichischen Landesmuseum, ein Vermittlungskonzept für die jungen und junggebliebenen Besucherinnen und Besucher zu entwickeln. Hierbei hat die Anton-Bruckner-Privat-Universität mit zwei sehr kreativen Musikvermittlerinnen ausgeholfen, die neben einem Kinder-Audioguide auch eine Entdeckungsreise durch das Museum, ein Quiz und verschiedene Taferl vom „Orgelpfeiferl“ entwickelt haben.

Mehr zum „Orgelpfeiferl“

Für Pädagoginnen und Pädagogen: Besuchen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern das Anton-Bruckner-Museum Ansfelden. Eine Lehrermappe zur Vorbereitung finden Sie hier.



ANTON-BRUCKNER-MUSEUM
Augustinerstraße 3
4052 Ansfelden
T +43 (0)676-777 53 70 (Kustodin)
T +43 (0)7229-87 1 28-12 (Pfarre Ansfelden)

E-Mail: brucknermuseum@landesmuseum.at
www.brucknermuseum.at

Öffnungszeiten
April bis Ende Oktober
Fr: 9.00 - 12.00 Uhr
Sa, So, Fei: 10.00 - 17.00 Uhr
sowie Gruppen nach Voranmeldung