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  BO AnsfeldenBO St. Florian  
     
Anton-Bruckner-Orgel

 

     
  Feierliche Weihe der restaurierten Anton-Bruckner-Orgel in der Pfarrkirche Ansfelden  
     
 

V.l.: Karl Kihrer (Orgelkomitee) Christian Kögler (Orgelbaufirma), Helmut Kögler, Vbgm. Karl Pichler, Str Renate Heitz, Bgm. Walter Ernhard, Probst Johannes Holzinger, Prälat Wilhelm Neuwirth, Pfarrleiterin Sonja Höhenberger   Orgelkomitee v.l.: M.A. Wolfgang W. Mayer (Chorleiter Anton-Bruckner-Kirchenchor Ansfelden), Bgm. Walter Ernhard, Prälat Wilhelm Neuwirth (Obmann des Orgelkomitees), StR Renate Heitz, Stiftsorganist Mag. Klaus Sonnleitner, Karl Kihrer

 
     
 

Nachdem die Pfarrkirche Ansfelden ein Jahr ohne Kirchenorgel auskommen musste, gibt es heuer einen besonderen Osterklang. Die Generalrestaurierung der Orgel wurde abgeschlossen, sie konnte am Samstag, dem 4. April 2009 feierlich geweiht werden. Die Firma Orgelbau Kögler aus St. Florian hat die Anton-Bruckner-Kirchenorgel wiederhergestellt, das Gehäuse wurde von der Firma Reiter aus Hargelsberg aufgefrischt. Die Kosten der Renovierung beliefen sich auf rund € 105.000,-.
Die Ansfeldner Kirchenorgel ist ein besonderes Instrument von überregionaler Bedeutung. Anton Bruckner, der später "Musikant Gottes" genannt werden sollte, hat tatsächlich auf der nun generalrestaurierten Kirchenorgel in Ansfelden seine ersten musikalischen Schritte gemacht.

 
     
 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Probst Johannes Holzinger, Prälat Wilhelm Neuwirth   Bgm. Walter Ernhard, Probst Johannes Holzinger, Prälat Wilhelm Neuwirth   Probst Johannes Holzinger, Prälat Wilhelm Neuwirth

 
     
  Die restaurierte Brucknerorgel wurde von Probst Johannes Holzinger aus St. Florian und Prälat Wilhelm Neuwirth am Palmsonntag feierlich geweiht. Dem bedeutendem Anlass entsprechend waren dabei auch zahlreiche Ehrengäste in der Pfarrkirche Ansfelden anwesend. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Bgm. Walter Ernhard sprachen von der Bedeutung dieser Orgel und unterstrichen ihre überregionale Bedeutung.  
     
 

Konsulent OSR Dir. Hermann Holzner   Mag. Klaus Sonnleitner   Anton-Bruckner-Kirchenchor unter Chorleiter M.A. Wolfgang W. Mayer

 
     
  Von Konsulent OSR Dir. Hermann Holzner, einem Träger der Kulturehrennadel der Stadt Ansfelden, wurde die Brucknerorgel in Betrieb genommen. Stiftsorganist Mag. Klaus Sonnleitner gab anschließend ein kurzes Konzert und zeigte, welch herrlicher Klangkörper diese Orgel ist. Selbstverständlich wirkte an der feierlichen Orgelweihe auch der Anton-Bruckner-Kirchenchor unter Chorleiter M.A. Wolfgang W. Mayer mit und gab die vom Chorleiter geschriebene "Kleine Messe" zum Besten  
     
  Die Brucknerorgel - wir sprechen hier von der Kleinen Brucknerorgel - wurde 1864 von der Firma Breinbauer in Ottensheim gebaut. Sie zählt heute zu den wertvollen Instrumenten der Diözese Linz und ist zudem nahezu - bis auf die Prospektpfeifen - vollständig original erhalten. Es gab zwar hin und wieder kleine Reparatur- oder Servicearbeiten, aber nie eine Generalsanierung.
Bei einer umfassenden Prüfung am 3. Juli 2007 wurde ein sehr mangelhafter Zustand festgestellt. Nach längeren Überlegungen war es dann im November 2007 so weit: Der Pfarrgemeinderat beschloss die Generalrestaurierung der Brucknerorgel.
Obwohl üblicherweise drei Jahre Wartezeit für ein solches Objekt einzurechnen sind, war die Firma Kögler bereit, gleich im März 2008 mit den Arbeiten zu beginnen. Die Firma Kögler ist auch die Nachfolgefirma des Orgelbauers Josef Breinbauer aus Ottensheim.
Am 31. März 2008 begann der Abbau der Orgelteile. Im Chor blieb nur mehr die Außenhülle der Orgel stehen. Sämtliche Teile wurden in der Werkstätte in St. Florian generalüberholt. Die Prospektpfeifen mussten neu gebaut werden und wurden mit den noch erhaltenen Pfeifenformen der Firma Breinbauer fachgerecht rekonstruiert.
Im November 2008 erfolgte der Wiederaufbau der Orgel und es Mussten die schweren Teile - wie Blasbalg und Windlade - wieder nach oben gebracht werden. Wie beim Abbau konnte dieses Vorgaben nur denk dem Einsatz einiger tatkräftiger Helfer erledigt werden.
Ende Jänner 2009 war der Einbau der Pfeifen und der Mechanik abgeschlossen, die Orgel konnte aber noch nicht bespielt werden. Die Töne mussten auf Vordermann gebracht werden. Nachdem die Orgelpfeifen klanglich abgestimmt und intoniert worden waren, konnte die Brucknerorgel am 4. April 2009 feierlich eigeweiht werden.
 
     
  Am 14. Mai 2009 um 19:00 Uhr spielt die "Große Brucknerorgel" für die "Kleine Brucknerorgel" in der Stiftsbasilika St. Florian ein Konzert für Orgel und Trompete. Dies wird ein Fest zum Abschluss der Orgelrestaurierung. Alle GemeindebürgerInnen sind dazu ganz herzlich eingeladen. Dabei wird auch die Festschrift präsentiert, die zu diesem Anlass erscheint.  
     
  Quelle: Ansfeldner Gemeindenachrichten Nr. 623/April 2009