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  Das gute Alte pflegen und  
  das qualitätsvolle Neue erarbeiten  
 

 

 
 

 
     
 

Seit meiner frühesten Jugend habe ich den Gesang geliebt und mit Begeisterung im Chor gesungen. Zunächst als Altist im Haslacher Hauptschulchor, später im Kirchenchor und beim Männergesangsverein als Tenor. Mit 17 trat ich der O.Ö Militärmusik als Hornist bei und studierte gleichzeitig am Brucknerkonservatorium in Linz Waldhorn, Gesang und Chorleitung.

Die Chorleiterprüfung legte ich 1976 bei Professor Karl Maria Kubizek ab. In der Folge begann ich meine Lehrtätigkeit als Hornlehrer und Chorerzieher im O.Ö Landesmusikschulwerk, bis ich schließlich 1991 Musikschulleiter in Ansfelden wurde und nach dem überaus tragischen Tod meines Vorgängers, Braco Vasiljevic, im Jahre 1992 von Pfarrer Michael Mascherbauer mit der Leitung des Ansfeldner Kirchenchores betraut wurde.

Meine Aufgabe in dieser Festschrift zu unserem 50jährigen Chorjubiläum ist es, die heutige Situation und die Zukunftsperspektiven dieses mir sehr ans Herz gewachsenen Klangkörpers ein wenig zu beleuchten. Folgende Tatsachen darf ich berichten:

- Ich und der gesamte Chor genießen sehr gute Arbeitsbedingungen durch eine äußerst positive Einstellung unseres allseits geschätzten Herrn Pfarrers Mascherbauer. Wir dürfen uns seiner immerwährenden Unterstützung sowohl ideeller als auch finanzieller Form erfreuen.

- Eine solide Arbeitsbasis durch sing- und einsatzfreudige Chorsängerinnen und Chorsänger, die das "gute Alte" schätzen und pflegen, und es nicht scheuen, sich das "qualitätsvolle Neue" zu erarbeiten. So haben wir z. B. die "Misse in G" von Franz Schubert, aber auch die "Oberwarter Messe" von Erich Kleinschuster, eine sogenannte "Jazzmesse", mit viel Erfolg aufgeführt.

- Neben unserer Hauptaufgabe dem "Messensingen", studieren wir aber immer auch weltliche Chorwerke ein, um eine, wie wir alle hoffen, rege Konzerttätigkeit zu beginnen, wobei es keine Epoche und Stilrichtung gibt, die wir außer acht lassen - unter der Bedingung, daß die Komposition Qualität besitzt und wir daran Gefallen finden.

- Eine weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt unserer Arbeit ist der, daß unsere Probenarbeit zu allermeist in einer gelöst-heiteren Atmospäre stattfindet. Ich könnte hier Namen, oder besser gesagt, ganz speziell den Namen eines Chorsängers nennen, der jederzeit für einen Scherz gut ist und mit seiner lieben Art dafür sorgt, daß die Probenarbeit nicht mit tierischem Ernst absolviert wird.

Nach unseren Aufführungen durften wir gerade in letzter Zeit feststellen, daß die Zuhörer voll des Lobes über unsere Darbietungen sind. Aufgrund dieses neugewonnenen Selbstbewußtseins, aber auch wegen des Jubiläumsjahres unseres "Genius loci", benannten wir uns in "ANTON BRUCKNER-KIRCHENCHOR ANSFELDEN" um.

Ein Chor ist nicht nur Arbeit, sondern immer auch ein bißchen "Gesellschaftsereignis". Unsere gemütlichen Runden nach den Proben (für das Verständnis der Partner ein herzliches Danke!), die Cäcilienfeier oder unser jährliches Ausflugserlebnis, bei dem es meist recht "hoch hergeht", seien hier erwähnt.

Von unseren Zukunftsperspektiven möchte ich nur so viel verraten, daß wir planen, einen Tonträger mit den "Highlights" unserer Chormusik zu produzieren, daß es uns im zweiten Anlauf nun doch gelingt, eine gemeinsame Chorbekleidung zu organisieren und daß wir mit dem Österreichischen Fernsehen in Verhandlungen über einen Auftritt sind.

Zum Schluß meiner Betrachtungen möchte ich mich bei meinen Mitstreitern für ihre unermüdliche Probentätigkeit, aber auch für ihren jahrelangen Einsatz an sämtlichen hohen Festtagen aufs allerherzlichste bedanken, wünsche uns viel Erfolg für die Zukunft und bitte weiterhin um gute Zusammenarbeit.