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60 Jahre Anton-Bruckner-Kirchenchor

 
 

Ansfelden (1946-2006)

 
     

 
 

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  Auszüge aus der Festschrift 60 Jahre Anton-Bruckner Kirchenchor Ansfelden:  
     
  Den Ursprung hatte der Anton-Bruckner-Kirchenchor im Jugendchor des Jahres 1946, den Johann Paulmair gründete. Er war die zentrale Person, mit der die Gründung eines Kirchenchores in Ansfelden untrennbar verbunden ist.  
     
  Unter Mithilfe des damaligen Pfarrers Schück konnte mit Ing. Fritz Burri der erste Chorleiter gewonnen werden, der die 25 sangesfreudigen Mädchen und Burschen unterrichtete.  
     
  Ab 1946 leitete Cornelius Mayr den Chor, wobei als einer der Höhepunkte die Glockenweihe im Jahr 1949 zu erwähnen ist, die vom Chor musikalisch umrahmt wurde.  
     
  Zu den Organisten in den Anfangsjahren und bis weit in die 80er Jahre hinein zählte Maria Angerer, Helene Holzner sowie Konsulent OSR Matthias Lindenbauer.  
     
  Unterstützt wurde der Chor immer wieder von Johann Bleilinger aus Ebelsberg mit seinem Streichorchester.  
     
  Die nach wie vor längste Chorleitertätigkeit kann Konsulent OSR Hermann Holzner aufweisen. Zu Beginn des Schuljahres 1950/1951 übernahm er als er gerade einmal 21 Jahre alt war, von Conelius Mayr die Leitung des Kirchenchors und stand ganze 37 Jahre (bis 1987) dem Chor als regens chori zur Verfügung. Er steht auch mit 77 Jahren der Pfarre immer noch als Organist an Sonntagen zur Verfügung.
Holzner studierte an der Lehrerbildungsanstalt in Linz, lernte Klavier bei den Professoren Rudolf Wimmer und Ludwig Daxberger, bekam Orgelunterricht und absolvierte schließlich eine Chorleiterausbildung. Der Schwerpunkt in der Zeit Hermann Holzners als Chorleiter lag in der Kirchenmusik: Der Chor gestaltete die kirchlichen Hochfeste, Beerdigungen, Marienandachten, Frühmessen, Erntedank und andere Feste mit. Die Zahl der Aufführungen im Vergleich zu heute war beträchtlich und verlangte umfangreiche Probenarbeit. Trotzdem konnten auch noch weltliche Konzerte, wie u.a. das Singspiel "Waldvöglein" von G. Mielke mehrmals aufgeführt werden. Unter Leitung von Holzner wurden u.a. Medssen wie die "Messe in G-Dur" von Max Filke, die "Kleine Orgelsolomesse" von Joseph Hayden oder die Festmesse von Anton Bruckner, "Windhager Messe" und die "Kronsdorfer Messe" aufgeführt.
 
     
  Ab 1987 folgte Cäcilia Feichtinger-Sommer als erste weibliche Chorleiterin. Sie war Musiklehrerin, hatte eine Klavierausbildung und wirkte im Linzer Kammerchor mit.  
     
  1991 übernahm bis zu seinem Unfalltod im Jahr 1992 Braco Vasiljevic die Chorleitung.  
     
  Mit Christian Heitz wurde schließlich im Jahr 1992 der damalige Leiter der Musikschule in Haid für die Neuorganisation des Chores gewonnen werden. Unter seiner Leitung erlangte der Chor hohen Bekanntheitsgrad durch die vielen öffentlichen Auftritte.  
     
  Konrad Führeder arbeitete mit dem Chor ab 2000 an feinen Klängen und romantischen Chorsätzen und Messen.  
     
  2001 verpflichtete der Chor die gebürtige Deutsche Birgit Buck als neue Leiterin. Mit Jahrgang 1971 war sie die jüngste Chorleiterin, die der Kirchenchor bis dato hatte. Im Zentrum ihrer Arbeit stand die Aufführung schwieriger romantischer Sätze.  
     
  Seit 2005 führt Margarete Possegger den Kirchenchor. Die Lehrerin für Klavier und Blockflöte an der Musikschule in Linz sowie Regionalchorleiterin im Chorverband OÖ legt großen Wert auf präzise Intonation und die stimmliche Ausgewogenheit.  
     
  Allen Chorleitern und -leiterinnen war das Werk Anton Bruckners ein zentrales Anliegen. So wurden bekannte Chorsätze von Bruckner je nach Neigung des Chorleiters immer anders interpretiert und andererseits aber auch neue Messen und Motetten einstudiert.